Führerschein mit 17? – na klar hier bei uns!

Begleitetes Fahren ist der offizielle Begriff dafür!

Und so geht's:

Ausnahmegenehmigung beantragen und Begleitpersonen mitnehmen zur Führerscheinstelle . Die letzteren vom Fahrlehrer einweisen lassen. Welche Formulare und woher bitte erfragen !

Fünf Monate vorher lohnt sich der Beginn der Ausbildung. Drei Monate vor dem 17. Geburtstag kann Theorieprüfung absolviert werden! Einen Monat vor dem 17. Geburtstag kann die Fahrprüfung abgelegt werden. Wer die Prüfung besteht und 17 Jahre alt geworden ist, erhält keinen echten Führerschein, sondern eine Prüfbescheinigung mit der Ausnahmegenehmigung. Dieses Papier ist nur in Deutschland gültig, es berechtigt aber auch in solchen Bundesländern zum Fahren, die eventuell gar keine eigene Ausnahmeregelung beschließen. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres (sprich: mit dem 18. Geburtstag) wird die Prüfbescheinigung auf Antrag in eine normale Fahrerlaubnis umgewandelt, es ist also keine zweite Ausbildungsstufe oder zusätzliche Prüfung nötig.

Besondere Auflagen beim Fahren

  • Bei jeder Fahrt muss eine mindestens 30-jährige Begleitperson mitfahren. Wer dafür in Frage kommt, wird bereits bei der Erteilung der Prüfbescheinigung namentlich festgelegt und eingetragen. Es kann also nicht einfach »irgendjemand« als Begleitperson mitgenommen werden.
  • Die Begleitperson muss seit mindestens 5 Jahren im Besitz der Fahrerlaubnisklasse B (bzw. Klasse 3) sein und darf bei Erteilung der Prüfbescheinigung höchstens drei Punkte in Flensburg besitzen.
  • Für beide, Fahrer und Beifahrer, gelten die 0,5-Promille-Grenze und die übrigen einschlägigen Vorschriften über berauschende Mittel.
  • Die Begleitperson ist nicht Fahrzeugführer! Sie darf also nicht in die Fahrzeugbedienung eingreifen, sondern soll nur als Berater mitfahren.

Bei ARAL kann man sich eine Broschüre mit Tipps zum Thema downloaden!